DIE SELBER THW-JUGENDGRUPPE VERTRITT OBERFRANKEN BEIM LANDESWETTKAMPF
Mit viel Zuversicht an die schwere Aufgabe
SELB - Die letzten Wochen
war für die Jugendlichen des Technischen Hilfswerkes (THW) in Selb üben,
üben und nochmals üben angesagt. Der Grund dafür ist der am
27. Juli in Fürth stattfindende Landesjugendwettkampf. Dort vertreten
die Jungen und Mädchen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren den Bezirk
Oberfranken, nachdem sie im letzten Jahr Bezirkssieger geworden sind.
Auch wenn der bevorstehende Landeswettkampf viel schwerer wird als die vorangegangene
Qualifikation, sind die jungen Leute doch recht zuversichtlich. Schließlich
dachte ja auch keiner daran Bezirkssieger zu werden, und der Traum wurde doch
war.
Jetzt stehen sie allerdings den Siegern aus den bayerischen Regierungsbezirken gegenüber. Das sind für Mittelfranken Hilpoltstein, für Unterfranken Lohr am Main, für die Oberpfalz Sulzbach- Rosenberg, für Oberbayern München-West, für Niederbayern Landshut und für Schwaben Schwabmünchen. Beim Wettkampf müssen innerhalb von zwei Stunden, Aufgaben an einer simulierten Einsatzstelle bewältigt werden. Diese sind aus den Bereichen Verletztenversorgung, Aufbau eines Mastkrans, die Versorgung mit Strom, Umgang mit Schmutzwasserpumpen, der Bau einer Holzauflage für ein Wasserfass, und als zusätzliche Schwierigkeit kommen noch zwei, bis zum Beginn des Wettkampfes unbekannte, Geschicklichkeitsaufgaben hinzu.
Besonderer Wert wird dabei auch auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften gelegt, denn schließlich wollen ja alle wieder heil nach Hause fahren. Im Anschluss an den Wettkampf haben die Jugendlichen dann noch eine Woche Zeit, sich bei dem ebenfalls in Fürth stattfindenden Landesjugendlager, von den Anstrengungen der letzten Wochen zu erholen und neue Freundschaften mit Jugendgruppen aus ganz Bayern zu schließen.
Frankenpost, 24. Juli 2003