GEMEINSAME AUSBILDUNG VON THW UND FEUERWEHR IN SELB
Gefahrgut und Unfälle auf der Autobahn im Mittelpunkt


Übten gemeinsam die Rettung einer Person aus einem Unfallfahrzeug: THW, Feuerwehren und BRK.

 

 

SELB – In der Unterkunft des Technischen Hilfswerks (THW) in Selb fand erstmals eine gemeinsame Ausbildung der Feuerwehren und des THW statt.
Neben dem THW Selb und den Feuerwehren aus Selb, Selb-Plößberg, Erkersreuth, Thierstein, Thiersheim und Arzberg nahmen auch Vertreter der Verkehrspolizeiinspektion Hof, der Autobahnmeistereien Rehau und Münchberg und des Bayerischen Roten Kreuzes teil.

Den Anfang der Ausbildungsveranstaltung machte Rüdiger Maetzig, Gefahrgutbeauftragter der THW-Geschäftsstelle Hof. Er führte die für die Helfer des THW jährlich vorgeschriebene Gefahrgutbelehrung sowie die ebenfalls vorgeschriebene Kraftfahrerbelehrung durch. Die Inhalte dieses Punktes waren das Verladen, der Transport sowie das Entladen von Gefahrstoffen, ebenso wie die Ladungssicherung oder das Verhalten bei Einsatzfahrten.

Den zweiten Teil der Veranstaltung übernahmen dann Werner Schachtner und Norbert Nietfeld von den Autobahnmeistereien und der Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Hof, Helmut Lottes. Hier wurde über die richtige Absicherung von Unfallstellen berichtet. Es wurde aber auch darauf hingewiesen, was bei einem Einsatz auf der Autobahn neben der Personenrettung noch alles beachtet werden muss: Angefangen vom Auffahren auf die Autobahn bis zum Absperren von Regenrückhaltebecken bei einem Unfall mit Grundwasser verunreinigenden Flüssigkeiten, ferner wie die richtige Ausleuchtung eines Hubschrauberlandeplatzes funktioniert.

Der dritte Teil der gemeinsamen Ausbildung war der Rettung einer Person aus einem Unfallfahrzeug gewidmet. Hier wurden die gemeinsamen Erfahrungen bei vergangenen Einsätzen ausgetauscht und an einem Fahrzeug realistisch geübt. Vom BRK waren der Einsatzleiter des Rettungsdienstes, Hick, sowie eine Rettungswagenbesatzung dabei. So konnten alle drei Organisationen zusammen eine verunglückte Person patientengerecht retten.

Zum Abschluss waren sich alle Beteiligten einig, die gute Zusammenarbeit bei der Ausbildung weiter zu vertiefen und in regelmäßigen Abständen die Erfahrungen aus den Einsätzen auszutauschen.

Frankenpost, 09.März 2005